WIE ERFOLGT DIE WAHL?

Der Termin für die per Briefwahl erfolgende Wahl der Arbeitnehmerkammer ist auf den 12. März 2019 festgesetzt.

Jeder Wähler wählt die Vertreter seiner Berufsgruppe (Eisen- und Stahlindustrie, sonstige Industrien, Bauwesen, Finanzdienstleistungen, Dienstleistungssektor, Verwaltung und öffentliche Unternehmen, Gesundheit und Soziales, Nationale Eisenbahngesellschaft, Rentner), innerhalb der Arbeitnehmerkammer.

WIE WIRD DER STIMMZETTEL AN DIE WÄHLER ÜBERMITTELT?

Spätestens Ende Februar 2019 übermittelt der Vorsitzende des Wahllokals die Stimmzettel an die Wähler durch einfaches Schreiben per Post.
Dieses Schreiben beinhaltet die Stimmzettel, die in einem als „neutraler Umschlag“ bezeichneten Umschlag stecken, der unverschlossen ist und die Aufschrift „Wahlen der Berufskammern, Gesetz vom 4. April 1924“ trägt, sowie die Bezeichnung der Berufsgruppe, der der jeweilige Wähler angehört.

Ein zweiter Umschlag, ebenfalls unverschlossen, ist der Sendung beigefügt und trägt die Anschrift des Vorsitzenden des Wahllokals, die Eintragungsnummer in der Wählerliste sowie den Vermerk „Porto übernimmt Empfänger“. (Rücksendeumschlag)

Erhalt des Stimmzettels Ende Februar 2019

Per Post vom Wahllokal verschickt

WIE FÜLLT DER WÄHLER SEINEN STIMMZETTEL GENAU AUS?

Die Stimmzettel enthalten die Nummer der Kandidatenlisten, deren Bezeichnung sowie die Namen und Vornamen der Kandidaten.

Die Stimmenanzahl jedes Wählers entspricht der Anzahl der in seiner Berufsgruppe zu wählenden Mitglieder und Stellvertreter.

Der nachstehende Stimmzettel ist ein Beispiel für eine in Berufsgruppe N°8 (Nationale Eisenbahngesellschaft) vorgelegte Liste, in der es drei Mitglieder und drei Stellvertreter zu wählen gibt. Über jeder Liste befindet sich ein Kästchen zur Wahl der ganzen Liste; zwei weitere Kästchen befinden sich hinter den Namen und Vornamen jedes Kandidaten.

Beispiel einer Liste

für die Wahl von 5 Mitgliedern und 5 Stellvertretern.
Die Liste besteht aus 10 Kandidaten die alphabetisch geordnet sind.

Der Wähler kann seinen Stimmzettel auf drei Arten ausfüllen:
  • Entweder wählt er eine ganze Liste; Hierzu füllt er den Kreis in dem Kästchen oben auf der Liste aus oder zeichnet dort ein Kreuz ein (+ oder x). Auf diese Weise stimmt er der gesamten Liste zu und gibt automatisch jedem Kandidaten dieser Liste eine Stimme (Listenwahl);
  • oder er teilt seine Stimmen auf die Kästchen hinter den Kandidatennamen auf. Auf diese Weise kann er seine gesamten Stimmen den Kandidaten ein und derselben Liste geben
  • oder er teilt seine Stimmen auf verschiedene Listen auf (Panaschieren). Die Anzahl seiner Stimmen entspricht maximal der Anzahl der zu wählenden Kandidaten. Jedem Kandidat kann er maximal zwei Stimmen geben.
    In unserem Beispiel der Berufsgruppe 1 verfügt der Wähler demnach über insgesamt 10 Stimmen. Jedes in eines der beiden Kästchen hinter den Kandidatennamen eingezeichnete Kreuz (+ oder x) zählt als eine Stimme.

Man muss sich für eine der drei Arten entscheiden. Wenn der Wähler z. Bsp. Möglichkeit A und Möglichkeit B kombiniert, ist der Stimmzettel ungültig.

WIE IST DER STIMMZETTEL AN DAS WAHLLOKAL ZURÜCKZUSENDEN?

Nach Abgabe seiner Stimme faltet der Wähler den Stimmzettel rechtwinklig, steckt ihn in den neutralen Umschlag und verschließt diesen. Danach steckt der Wähler diesen Umschlag in den Rücksendeumschlag, der die Anschrift des Vorsitzenden des Wahllokals trägt, unterschreibt an der auf dem Umschlag angegebenen und für die Unterschrift des Wählers vorgesehenen Stelle, veschließt den Umschlag und sendet ihn durch einfaches Einwerfen in einen Briefkasten zurück.

Dies muss hinreichend rechtzeitig geschehen, damit der Brief spätestens bis zum Wahltag (d.h. bis zum 12. März 2019) beim Vorsitzenden des Wahllokals ankommt.

Der Umschlag kann aus Luxemburg oder aus dem Ausland verschickt werden.

Es ist nicht nötig den Umschlag mit einer Briefmarke zu versehen.

Rücksendung des Stimmzettels bis spätestens 12. März 2019